Eine Mannschaft beim Löschangriff besteht aus sieben Sportlern.
Die Wettkampfbahn ist 95 Meter lang und 20 Meter breit. Neun Meter von der Startlinie
entfernt befindet sich ein Holzpodest von 2x2 Metern Größe und maximal 10 Zentimetern
Höhe, auf dem die Geräte (Pumpe, Saug- und Druckschläuche, Saugkorb, Verteiler und Strahlrohre)
abgelegt werden.(das kann so aussehen)
3,80 Meter links von der linken Kante des Holzpodestes befindet sich als
Wasserentnahmestelle ein offener viereckiger Behälter mit mindestens 1.000 Litern Fassungsvermögen.
Die Angriffslinie befindet sich 90 Meter von der Startlinie und damit fünf Meter von den zwei
Zielgeräten entfernt.In der Mitte der Zielscheibe ist eine fünf Zentimeter große Öffnung,
hinter der ein Auffangbehälter mit 15 Liter Volumen befestigt ist. Bei einem Füllstand von
zehn Litern wird ein Signal ausgelöst.
Nach dem Aufruf hat jede Mannschaft fünf Minuten Zeit, ihre Geräte auf dem Holzpodest
abzulegen. Diese dürfen mit Ausnahme der Saugschläuche nicht über das Holzpodest hinausragen.
Die verwendeten Schläuche können gerollt oder gefaltet (buchten) abgelegt werden, die Kupplungen
aller verwendeten Geräte dürfen sich nicht berühren.
Nach dem Start ist von der Mannschaft zunächst aus den Saugschläuchen und dem Saugkorb
eine Saugleitung zur Wasserentnahmestelle herzustellen. Anschließend wird aus den drei
B-Schläuchen die Zubringerleitung in Angriffsrichtung ausgelegt und mit dem Verteiler
verbunden. Von diesem ausgehend werden zwei Schlauchleitungen, bestehend aus je zwei
C-Schläuchen und einem C-Strahlrohr, gelegt. Nachdem die Läufer die Angriffslinie
erreicht haben, füllen sie jeweils an ihrem Zielgerät den Auffangbehälter.
Die Zeitnahme erfolgt, wenn beide Behälter einer Mannschaft mit je 10 Litern gefüllt
sind. Eine Unterstützung des jeweils anderen Angriffstrupps ist dabei nicht zulässig.
Die Verteilung der Aufgaben bei der Durchführung des Löschangriffs ist den Mannschaften freigestellt.